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MRT-Gerät Hedwig KHS:

 


Im St. Hedwig-Krankenhaus nutzen wir ein modernes Siemens Espree 1,5 Tesla Gerät, ein „offenes- MRT“ mit 70 cm (Standardgeräte haben „nur“ 50 cm) Durchmesser mit einen kürzeren Röhre (siehe die Graphiken auf der Eingangseite).

 

Dieser Durchmesser macht in Kombination mit der Mehrkanaltechnik und den damit verkürzten Untersuchungszeiten bei gleichzeitig hoher Auflösung die Untersuchung für alle Patienten einfach angenehmer und ist daher auch für ängstliche als auch kräftige Patienten geeignet.

 

Wie bei allen MRT -Geräten besteht im MRT natürlich keine Röntgenstrahlung

MRT Wikipedia.

 

 

Starke Angststörung oder ausgeprägte Platzangst/ Klaustrophobie die Möglichkeiten

 

A:  größerer Durchmesser des MRT und relativ kurze Längsachse

 

weitere möglicher unterstützender Maßnahmen

B: Beisein einer vertrauten Person während der Untersuchung,

C: Einnahme eines Beruhigungsmittels  (Ihrerseits)

D: ständiger Kontakt mit dem Personal über die Sprechanlage.

 

Achten Sie bitte bei der Einnahmen von Beruhigungsmitteln (Ihrereits und in Absprache mit Ihrem betreuenden Arzt) darauf eine Begleitperson dabei zu haben für die folgende eingeschränkte Verkehrsfähigkeit.

 

Trotzdem ist dieses MRT Gerät jedoch kein „Wundermittel“ für alle Patienten. 

Patienten mit einer starken Angststörung oder Klaustrophobie sollten sich um eine stationäre Untersuchung in einem Krankenhaus mit möglicher begleitender Anästhesie bemühen. Diese Form der Versorgung kann von einer Praxis für ambulante Patienten nicht geleistet werden.


Manchmal hilft es bereits, sich zu vergegenwärtigen, dass das Ziel der Untersuchung die korrekte Diagnose ist und folglich die beste mögliche Therapie.

 

 

 

Auch wenn wir versuchen Ihnen im Rahmen der Möglichkeiten zu helfen zum Verständnis:

 

Die Behandlung von Problempatienten wird von den gesetzlichen Kassen überhaupt nicht berücksichtigt was immer auf der Überweisung Zuweisung auch stehen mag, - im Gegenteil z.B. abgebrochene Untersuchungen können überhaupt nicht abgerechnet werden, dem gegenüber bestehen gleichzeitig hohe laufende Betriebskosten durch das MRT. (Wikipedia MRT/  Kosten).

 

Private Institute

Es gibt private Institute (nicht wir) die kassenärztlich nicht zugelassen sind und offene MRT mit einem "Torus" oder auch "sandwich MRT" anbieten. Die Untersuchung dort setzt für GKV Patienten zuvor einen extra Antrag bei der Krankenkasse für die Kostenübernahme voraus. Die Bildqualiltät dieser Geräte ist zumeist schlechter und die Kosten die mit den Krankenkassen abgerechnet werden sind erheblich höher (Faktor 5-10). 

 

 

Problem der MRT Mehrfachuntersuchungen in einem Quartal der  gesetzlich versicherten Patienten.

Es gibt bezogen auf jeweils einen Kassenarzt verschiedene Pauschalen, die pro Patient und Quartal nur einmal abgerechnet werden dürfen. Die entspr. Regelungen sind für den Kassenarzt rechtlich vorgeschrieben und somit definiert.
Allerdings gestaltet sich die Berechnungsgrundlage für Mehrfachuntersuchungen von gesetzlich versicherten Patienten in einem Quartal etwas komplizierter. Mehrfache Untersuchungen pro Quartal können zwar abgerechnet werden, für die Berechnung des Folgebudgets desselben Quartals im Folgejahr wird jedoch nur eine MRT Untersuchung zu Grunde gelegt (z.B. eine Untersuchung statt drei Untersuchungen).

Im Ergebnis ist daher nur eine Untersuchung pro Patient im MRT pro Quartal für einen Kassenarzt abrechenbar. Genau hier entsteht das sehr deutliche wirtschaftliche Problem für Kassenarztpraxen mit nur einem Arzt, da die Praxis gleichzeitig für die hohen MRT Betriebskosten jeder Untersuchung aufkommen muss. Nur ungern verweisen wir Patienten auf das Folgequartal. Die kassenärztlichen Regelungen können wir aber  weder ändern noch ignorieren. 
Im Einzelfall und medizinischer Notwendigkeit einer weiteren Untersuchung im Quartal stellen wir jedoch das medizinische Problem trotz der darin liegenden wirtschaftlichen Probleme. 

 

 

Abgebrochene Untersuchungen im MRT,

keine Wiederholungsuntersuchungen im Regelfall


Abgebrochene und somit nicht vollständig durchgeführte MRT Untersuchungen können kassenärztlich nicht abgerechnet werden. Für diese Untersuchungen ist jeweils nur eine Beratungspauschale (i.H.v. ca. drei Euro) abrechenbar.

Dies ist bei den realen laufenden MRT Betriebskosten (bereits das Gerät, IT und  Personalkosten bedingen dreistellige Euro Beträge pro Betriebsstunde) für eine Kassenarztpraxis einfach nicht tragbar. Und dies gerade auch bei dem hohen prozentualen Anteil von Patienten die sich gerade bedingt durch Probleme an das offene MRT Gerät der Praxis wenden.

Daher sind wir gezwungen - auch wenn wir ansonsten gerne helfen - auf Wiederholungsversuche einer bereits abgebrochenen Untersuchung hier zu verzichten, und raten  den Patienten dann zu einer stationären Untersuchung (mit entsprechender Anästhesie). Solche Untersuchungen können von einer ambulanten Kassenarztpraxis nicht erbracht werden.  Nutzen Sie daher gleich von Anfang an alle Möglichkeiten für sich erfolgreich und angenehm durch die Untersuchung zu kommen (siehe oben).

 

MRT Aufklärungsbogen für zu Hause vorab (pdf Download)

 

APATIENT INFORMATION SHEET for the MAGNETIC RESONANCE
   TOMOGRAPHY (MRT) (nuclear magnetic resonance imaging)

MRI in english (pdf Download)

 

 Hinweise:

 die allermeisten Untersuchungen erfolgen ohne Kontrastmittel.

 

In der Praxis  muss vor der Untersuchung eine Unterschrift des Aufklärungsbogens erfolgen. Achten Sie bitte darauf, dass falls Verständigungsprobleme bestehen (z.B. der Übersetzung) jemand Ihreseits Ihnen helfen kann.Wenn keine Aufklärung auf Grund von Verständigungsproblemen möglich ist mit dem Patienten müssen wir die Untersuchung ablehnen.

 

 Wenn Sie unter Platzangst leiden, bringen Sie eine vertraute Person mit die Sie begleiten kann ggf. auch während der Untersuchung.